Hinterlassen was bleibt

Wenn Menschen den Titel meines Buches zum ersten Mal hören, entsteht oft ein Missverständnis. „Hinterlassen was bleibt“ – das klingt nach Testament, nach Nachlass, nach der letzten großen Frage am Ende eines Lebens. Genau darum geht es nicht.

Ein Café, das immer wieder verlassen wird

Im Zentrum der Geschichte steht ein Café am Anfang der Straße. Ein besonderes Café. Es wird mehrfach hinterlassen. Von Menschen, die es eine Zeit lang geführt haben. Neue Betreiber und damit neue Gesichter hinter dem Tresen. Der Kern bleibt der selbe. Ein Raum, in dem du innehältst und dir selbst begegnest. Das Café wird losgelassen. Was es ausmacht, bleibt.

Was im Café hinterlassen wird

Im Café selbst wird ebenfalls etwas hinterlassen: ein Notizbuch. Jede und jeder, die oder der dort zu Gast war, hinterlässt darin eine Spur. Gedanken, Fragen, halbe Sätze, manchmal nur ein Wort.

Du blätterst dich durch dieses Buch und findest die Hinweise auf andere, die vor dir da waren. Und irgendwann trägst du selbst etwas ein. Das Notizbuch bleibt und wächst mit dem, der es in die Hand nimmt.

Die eigentliche Frage: Wie möchte ich wirklich leben?

Hier liegt der eigentliche Kern des Titels. Es geht nicht darum, was am Ende eines Lebens übrig bleibt. Es geht um die Frage, die du dir zu jedem Zeitpunkt deines Lebens stellen kannst: unabhängig vom Alter, unabhängig davon, ob eine Krise dich dazu zwingt oder nicht.

Wer sich diese Frage stellt, hinterlässt etwas, das bleibt. Nicht erst nach dem Tod. Jetzt. Für andere und vor allem für sich selbst. Jede ehrliche Antwort auf diese Frage verändert, wie du morgen weiterlebst. Das ist die Spur, die zählt.

Der Titel trägt also drei Bedeutungen gleichzeitig: Das Café wird immer wieder hinterlassen: Sein Kern bleibt bestehen. Im Café wird etwas hinterlassen: Das Notizbuch, das mit jeder Geschichte wächst. Wer sich mit der Frage „Wie möchte ich wirklich leben?“ auseinandersetzt, hinterlässt etwas, das bleibt, auch für sich selbst. Diese drei Ebenen sind keine drei getrennten Geschichten. Sie sind derselbe Gedanke, aus drei Richtungen betrachtet.

Selbst reinhören und reinlesen

Am besten lässt sich das im Buch selbst erleben. In der Hör- und Leseprobe bekommst du einen ersten Eindruck vom Café, von den Mentoren und von der Frage, die dich durch das ganze Buch begleitet.

Es ist meine Einladung an dich, Lernen neu zu denken:

Spielen. Reflektieren. Wachsen

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