Es gibt Geschichten, die man liest. Und es gibt Geschichten, die einem Fragen stellen. Genau so entstand die Idee zu meinem neuen Herzensprojekt: Das besondere Café.
Ein interaktiver Roman, der keine klassische Geschichte erzählt, sondern einen Denkraum öffnet. Einen Raum voller Fragen, Entscheidungen, Begegnungen und leiser Erkenntnisse: Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Nicht komplett unzufrieden zu sein – aber auch nicht wirklich angekommen. Zu funktionieren, Termine zu erfüllen, Erwartungen gerecht zu werden … und trotzdem immer wieder diesen Gedanken zu spüren: War das jetzt schon alles?
Diese Frage begegnet mir nicht nur in Workshops oder Gesprächen mit anderen Menschen. Sie taucht auch zwischen den Zeilen auf. In kleinen Momenten. In Pausen. In Gesprächen über berufliche Veränderungen, Sinnsuche oder den Wunsch, endlich etwas Eigenes zu starten. Und genau daraus ist dieses Buch entstanden.
Zwischen Roman, Reflexion und spielerischer Selbstentdeckung
Das besondere Café ist kein klassischer Ratgeber. Aber auch kein gewöhnlicher Roman. Die Geschichte verbindet fiktionale Erzählung mit interaktiven Reflexionsmomenten auf Basis des Ikigai-Konzepts – also der Frage nach der Schnittstelle aus:
- dem, was wir lieben
- dem, worin wir gut sind
- dem, was die Welt braucht
- und dem, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen können
Der Lesende trifft im Verlauf des Buches Entscheidungen, folgt unterschiedlichen Wegen und beantworten gleichzeitig eigene Fragen in einem begleitenden Journal. Denn manchmal verändern nicht Antworten unser Leben. Sondern die richtigen Fragen.
Worum geht es im Buch?
Im Zentrum steht ein geheimnisvolles Café. Ein Ort, den Menschen scheinbar genau dann finden, wenn sie anfangen, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Dort steht ein runder Tisch. Mit vier eingeritzten Symbolen. Und einer einzigen großen Frage: Was willst du wirklich mit deinem Leben anfangen?

Die namenlose Hauptfigur und damit stellvertretend dich als Lesender begegnet dort unterschiedlichen Menschen, die jeweils eine wichtige Perspektive verkörpern: Leidenschaft, Talent, Sinn und Einkommen.
Doch im Kern geht es nicht darum, möglichst schnell die perfekte Antwort zu finden. Sondern darum, überhaupt wieder anzufangen, ehrlich hinzusehen. Parallel dazu zieht sich ein Tagebuch durch die Geschichte. Die Aufzeichnungen von CCL. Eine sehr persönliche Geschichte über Erwartungen, Familienmuster, verlorene Zeit und die Erkenntnis, dass das Leben nicht irgendwann später beginnt.
Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst noch gar nicht verraten. Denn das Buch soll sich Schritt für Schritt entfalten. Wie ein Gespräch. Oder wie ein Cafébesuch, der plötzlich länger dauert als geplant.
Warum ein interaktiver Roman?
Mich begeistert seit Jahren, wie Lernen durch Interaktion entsteht. Durch Spiele. Durch gemeinsames Erleben. Durch Reflexion. Viele klassische Sachbücher liefern gute Gedanken – aber oft bleiben sie theoretisch. Viele Romane berühren emotional – aber der Transfer ins eigene Leben passiert selten bewusst.
Ich wollte beides verbinden. Eine Geschichte, die emotional berührt. Und gleichzeitig einen Raum schafft, in dem Leser:innen anfangen, eigene Antworten zu entdecken. Nicht mit Druck und Selbstoptimierungszwang ,sondern mit Neugier. Vielleicht ist dieses Buch deshalb weniger ein Roman. Und mehr eine Einladung.
Das besondere Café: Ein Projekt, das wachsen darf
Aktuell entsteht die Geschichte Schritt für Schritt. Mit Figuren, die immer mehr Tiefe bekommen. Mit kleinen Szenen, Dialogen und Entscheidungen. Und mit ganz vielen Notizen darüber, welche Fragen Menschen oft viel zu lange vor sich herschieben. Dabei merke ich selbst immer wieder: Dieses Projekt verändert auch mich.
Weil Schreiben bedeutet, genauer hinzusehen. Und weil manche Fragen erst beim Schreiben ihre eigentliche Kraft entfalten. Ich freue mich darauf, in den kommenden Monaten immer wieder Einblicke in die Entstehung zu teilen. Vielleicht einzelne Gedanken. Vielleicht Figuren. Vielleicht auch kleine interaktive Experimente. Und vielleicht findest du dich irgendwann selbst an diesem runden Tisch wieder. Mit einer leeren Seite vor dir. Und der Frage, die sich nicht mehr wegschieben lässt: Was willst du wirklich mit deinem Leben anfangen?
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